Vom Garten auf dem Dach bis zur Milchstraße

Was in den Story-Beiträgen für die KLIMA-UTOPIEN Platz haben darf

Klima-Utopien müssen nicht klein gedacht werden. Sie können in einer nachbarschaftlichen Werkstatt beginnen. Oder in einer Welt enden, in der Menschen, KI-Systeme und fremde Zivilisationen gemeinsam darüber nachdenken, was ein lebenswerter Planet eigentlich bedeutet. Der Kreativwettbewerb KLIMA-UTOPIEN fragt ausdrücklich nicht nur nach dem klimagerechten Alltag auf der Erde, sondern auch nach Mond und Mars, nach Raumfahrt und nach der Rolle der Menschheit im Universum.

Foto: Siraphol Siricharattakul/ Vecteezy

Der große Bogen ist ausdrücklich erlaubt

Die Ausschreibung nennt klassische Fragen des klimagerechten Zusammenlebens: Wie wohnen, arbeiten und feiern wir? Was ist Gerechtigkeit? Welche Rolle spielen Klimaflüchtlinge, Wissenschaft, Solidarität und neue Technologien? Gleichzeitig öffnet sie den Horizont: „Was tun wir auf dem Mond und auf dem Mars?“ und „Wie sehen wir die Rolle der Menschheit im Universum?“

Genau darin liegt eine Chance für Autorinnen und Autoren: Eine Geschichte darf auf einem Dachgarten in Berlin, Hamburg oder Leipzig anfangen und auf einer Forschungsstation unter dem Eis eines Jupitermonds enden. Sie darf aber auch umgekehrt erzählt werden: Aus der Perspektive einer Marskolonie wird die Erde plötzlich wieder zum kostbaren und verletzlichen Ursprungsort.

Worum es am Ende geht

Der Beitrag darf intim sein oder galaktisch, technisch oder poetisch, hoffnungsvoll oder ambivalent. Entscheidend ist, dass sie eine Zukunft erfindet, in der Klima nicht nur Problem, sondern auch Möglichkeit ist anders zusammenzuleben, Verantwortung neu zu verteilen und die Menschheit als Teil eines größeren Kosmos zu verstehen.

Der Wettbewerb läuft seit September 2026 bis Ende Februar 2027 und sucht Kurzgeschichten sowie Beiträge aus Malerei und Grafik; die Gewinnerbeiträge werden im Herbst 2027 in Buchform erscheinen.

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